|
Die vier "Dorfblümchen" sind die Sieger der Randener Dorfolympiade, die am Samstag nachmittag im Randener Waldstadion ausgetragen wurde. Sieben Mannschaften stellten sich den Herausforderungen der Jury und lieferten sich spannende Wettkämpfe, sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. Schon bei der Vorstellung zum Eingang der Spiele zeigten sich alle Teams siegeswillig und bekundeten, zumindest besser als der eine oder andere Wettbewerber abschneiden zu wollen.
Schon das "Sackhüpfen" als Warm-Up schaffte die eine oder andere Kollision, da zwei Schikanen auf der Kampfbahn eingebaut waren. Mit der Moderation von Armin und Thomas Tesch ging es weiter zum Spiel zwei: Luftballons aufblasen und durch teils heftigen Körperkontakt wieder platzen lassen war die Vorgabe. Im Anschluss daran wurde je ein Teammitglied mit Toilettenpapier in eine Mumie verwandelt. Das schönste Exemplar erhielt die meisten Punkte. Für viel Körperkontakt sorgte der "Orangen-Transport". Unter dem Kinn eingeklemmt und ohne Zuhilfenahme der Hände mussten die Früchte in einer Reihe von Spieler zu Spieler übergeben werden, um sie am Ende in einem Korb zu sammeln.
Die bei diesem Gaudi-Wettbewerb durchaus bestechlichen Schiedsrichter ermittelten aus einem Durchschnitt von gesammelten Punkten und zwischendurch erhaltener Naturalien den Tagessieger: den vier "Dorfblümchen" Yvonne Greitmann, Lisa Schweigler, Tamara Willauer und Nadine Müller folgten die "Frechen Mädchen" und das "Wagä-Team" auf das Podest. Die weiteren Plätze belegten die "No Names", der Musikverein, die Landfrauen und die Guggenmusik "Gaszug".
Zum Abendessen und danach füllte sich der Dreschschuppen bis auf den letzten Platz: mit einem neuen Angebot hatte Vorsitzender Achim Tesch und sein Team in den Dreschschuppen eingeladen. So wurden erstmalig zahlreiche Grill-Spezialitäten angeboten und mit einem üppigen Salat-Buffet ergänzt. Unter dem Motto "All you can eat" gab es quasi unbegrenzte Gaumenfreuden zum Festpreis. Während sich danach der eine Teil der Besucher rund um die Grillstellen austauschen konnte, sorgte drinnen ein Alleinunterhalter für beste Stimmung und lud zum Tanzen und Mitsingen ein. Das neue Konzept fand so viel Anerkennung, man(n) freue sich schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
|